Hallo ihr Lieben,
eigentlich wollte ich ja jeden Samstag oder Sonntag schreiben, aber wie ich angekündigt hatte, waren wir in Berlin. Als wir dann gestern gegen 18h zurück in Braunschweig waren, war ich aber wirklich zu müde, um auch noch ein gescheites Wort zu Papier (oder auch online) zu bringen. Dafür nun aber meinen Bericht:
Am Freitag sind wir nachmittags nach Berlin aufgebrochen. Die Fahrt war alles andere als spektakulär oder wirklich erwähnenswert. Als wir dann unsere Zimmer im Hotel bezogen hatten (unsere Firma – Marvin wird hier die Bachelorarbeit schreiben, daher unsere – hat sich da wirklich nicht lumpen lassen!) gab es zunächst einen kurzen Empfang mit Jahresrückblick. In 25 Jahren sind doch ein paar nette Eindrücke hängen geblieben. Danach sind wir dann in kleineren Gruppen aufgebrochen. Marvin und ich sind schließlich mit ein paar Kollegen beim Italiener gelandet. War lecker und ein schöner Abend. – Fotos gab es an diesem Tag keine.
Am Samstag ging es früh los. Zunächst ein Frühstücksbuffet, nachdem wir uns aus dem Hotel nur noch gekugelt haben und dann mit dem Bus in Richtung Reichstag.
Im Reichstag haben wir uns dann einen interessanten Vortrag über die Geschichte des Gebäudes angehört und zudem erfahren, welche Sitzordnung es heutzutage gibt und noch einige andere Besonderheiten für Besucher von Sitzungen usw.
Sehr spannend fand ich auch die Erklärung zur Belüftung des Plenarsaals. Die warme Luft, die nach oben steigt wird durch den Trichter mit Hilfe des Kamineffekts nach draußen transportiert. Dabei ist der Trichter oben nicht geschlossen, sodass man in der Glaskuppel bei Regen nass werden kann. Die Spiegel an der Wand verstärken dabei das Sonnenlicht, damit nicht so viele Lampen benötigt werden. Da niemand geblendet werden soll, gibt es ein Computer gesteuertes Sonnensegel, dass mit der Sonne mit wandert. – Spannende Technik.
Ok, aber damit will ich euch nun nicht langweilen. In die Glaskuppel selbst sind wir natürlich auch geklettert. Na gut, ein Rundweg führt entlang der Kuppel hinauf und ein weiterer führt hinab.
Nach dem Reichstag sind Marvin und ich zum deutschen Technikmuseum gelaufen. Dabei sind wir am Brandenburger Tor vorbei gekommen und mussten natürlich auch dort ein Foto machen.
Viele Fotos haben wir an diesem Wochenende allerdings nicht gemacht. Das Wetter war am Samstag zwar herrlich, aber wir wollten dann doch nicht die Spiegelreflex mit nehmen. Meine kleine Canon macht allerdings leider nicht ganz so tolle Aufnahmen.
Nach dem Technikmuseum sind Marvin, ich und ein paar Jungs aus der Firma zurück in Richtung Hotel. Etwas ausgeruht und dann ging es Abends in den Wintergarten. Geniale Show mit leckerem Essen. Wir beide waren vor allem davon begeistert, wie auf so einer kleinen Bühne so schöne Akrobatik gezeigt werden konnte. Einige der Turner kannten wir bereits vom Feuerwerk der Turnkunst in Braunschweig (im Januar hatte ich glaube ich davon erzählt) und auch an diesem Abend gab es wieder Inspiration pur.
Es war auf jeden Fall ein sehr gelungener Abend. Marv und ich sind dann nur noch total müde ins Bett gefallen.
Am Sonntag hieß es aber auch wieder früh aufstehen. Wieder gab es ein leckeres Frühstück und danach ging es auf die Spree. Natürlich sind wir nicht gelaufen, sondern haben uns herum fahren lassen. Und dabei ist Marv mal wieder ein toller Schnappschuss gelungen. Schaut mal, wem wir da auf der Spree begegnet sind:
Natürlich haben wir noch viele andere interessante Dinge gesehen und erfahren. Neben Schloss Bellevue sind wir am Bundeskanzleramt vorbei gekommen.
Wir haben erfahren, dass die Hausherren an der Spree für interessante Fassaden sorgen sollen und dabei bemerkt, dass dies einigen tatsächlich mehr als nur gelungen ist:
Die Siegessäule (die Fotos sind leider nichts geworden) und den Fernsehturm, mit Bodemuseum im Vordergrund, haben wir natürlich auch betrachten können.
Auf der anderen Seite der Spree sind wir noch auf den “Molecule Man”, einen Stapel von Straßensperren und eine Katze auf einem Dach gestoßen.
Am tollsten war aber die Krähe am Schiffshebewerk. Damit auch größere Schiffe die Spree befahren können wird diese nämlich aufgestaut, sodass die Schiffe um 1,5 m gehoben werden müssen. Die Krähe fand dies scheinbar sehr interessant. Wobei wir eher vermuten, dass sie darauf gehofft hat, mit der Hebung vom Schiff noch etwas anderes an der Wasseroberfläche zu finden. Die ganze Zeit ist sie auf der Absperrung herum gehüpft und wir haben uns schon gefragt, ob sie überhaupt noch fliegen kann. Natürlich konnte sie das. Bei einem besonders weitem Sprung ist sie mir nett in die Kamera gesprungen, auch wenn die Bilder leider unscharf sind.
Nach unserer Fahrt über die Spree ging es direkt in den Reisebus nach Potsdam. Wir hatten zwar keinen langen Aufenthalt in Sanssouci, aber dennoch hat es für ein paar nette Aufnahmen gereicht. Marvin und ich haben beschlossen, dass wir dort hin nochmal einen Tagesausflug mit Spiegelreflexkamera machen wollen. Vor allem aber mit mehr Zeit im Gepäck und etwas später im Jahr, wenn alles blüht. Deshalb hier nur ein paar unserer Eindrücke aus Sanssouci:
Nach Sanssouci ging es zurück in die Heimat. Trotz etwas Schlaf im Bus war ich immer noch nicht fitter, als wir gegen 18h zurück in Braunschweig waren. Dennoch muss ich sagen: Es war ein schönes Wochenende. Wir hatten viel Spaß, auch wenn uns am Samstag ganz schön die Füße weh taten und wir beide definitiv Schlaf nachzuholen haben – wobei ich mir sicher bin, dass wir da nicht die einzigen sind.
Deshalb werde ich nun auch meinen Bericht beenden und mich in Richtung Bett begeben.
Ich wünsche euch eine schöne Woche!
Bis zum Wochenende – alles Liebe
Laura