Archiv für die Kategorie ‘Zeilen die das Leben schreibt’

Teil 10

Freitag, April 20th, 2007

Langsam lies der Stress nach und sie konnte wieder aufatmen. Morgen war der große Tag und ein neuer Lebensabschnitt würde nun vollkommen beginnen. Der alte schwindet langsam und der neue hat schon begonnen.

Die Kartons waren gepackt, die Wohnung renoviert und heute mussten nur noch Möbel abgebaut werden. Ab morgen würden sie dann in einer neuen Wohnung leben. Doch was würde dies ändern? Für viele nichts. Für sie vieles.

Es blieb die gleich Stadt. Sie wohnte weiterhin mit ihrem Liebsten zusammen. Die kleinen Hoppels, Schlangen und auch die kleine Missy kamen mit. Und auch die Familie war weiterhin erreichbar.

Für sie fand trotz allem ein großer Umschwung statt. Sie hatte endlich ihren Weg gefunden. Sie wusste nun, was sie für ihre Zukunft wollte und sie hatte begonnen diesen Weg auch zu beschreiten.

Viele würden dies sicher nie verstehen. Dennoch wusste sie, dass diese Worte für sie wichtig waren: Nun wird sich einiges ändern. Das Leben beginnt neu. Und auch heute ist ein neuer Tag ein neues Leben, einen neuen Abschnitt zu beginnen.

Im geheimen wusste sie, dass sie nun soweit war diese Aufgabe anzugehen und somit auch der Wechsel sinnvoll war. Nun konnte sie in die Zukunftstarten und sogar zufrieden und glücklich auf ihre erste Veröffentlichung blicken.

(20.04.2007)

Thanks an XerXerian. Deine Kommentare muntern mich immer wieder auf weiter zu schreiben und nicht einfach alles in der Versenkung verschwinden zu lassen. Viele mag dies hier zwar nicht interessieren, aber dann gibt es doch noch den einen oder anderen, dem diese Texte hier vielleicht etwas bedeuten. Danke :)

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Teil 9

Mittwoch, März 7th, 2007

Zwei Jahre später hatte sich viel verändert. Sie lebte mittlerweile mit ihrem damaligen Freund zusammen, hatte die Schule beendet und blickte gespannt in die Zukunft.
Und weiterhin blieb die Frage bestehen: Was würde die Zukunft wohl bringen?
Sie wusste, das am Ende des Monats eine weitere Klausur anstand und auch, dass sie bald eine andere Wohnung beziehen würden. Doch was blieb außer wenigen festen Variablen noch? Das Studium. Ja, ein Dreh und Angelpunkt. Eine scheinbare Variable die sich in Gedanken immer wieder Veränderte und dennoch beim Alten blieb. Fragen wie „Sollte ich vielleicht doch das Fach wechseln?“ oder „Was wird aus mir werden?“ traten immer wieder auf. Und dennoch blieben die Freude und der Spaß an der Biologie stets erhalten.
Erst vor kurzem hatte sie sich neu entschieden. Sie würde in ihrer Heimatstadt bleiben und ihr Studium fortführen. Sie würde zwar zwei Semester länger brauchen, als viele ihrer Mitstudenten, aber dieser Weg war für sie das Sicherste und vor allem auch der Angenehmste.
Nun konnte sie weiter lächelnd in die Zukunft blicken und gespannt sein, was noch folgen würde.

(08.03.2007)

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Teil 8

Montag, März 7th, 2005

Glück? Was war das? Allmählich lernte sie wieder über die Bedeutung dieses Wortes nachzudenken. Aber nicht nur nachzudenken sondern diese Bedeutung auch zu leben. Sie war wieder glücklich. Eine schlimme Zeit ihres Lebens war vorüber und heute war der Tag, an dem ihr dies richtig bewusst wurde.
Sie hatte Freunde. Viele sogar und es kamen von Tag zu Tag immer wieder neue hinzu. Auch hatte sie endlich die Möglichkeit sich einen lang gehegten Traum zu erfüllen und diesen brauchten sie noch nicht mal alleine durchleben sondern durfte dies mit ihrem Liebsten.
Bald war es so weit und sie würde sich in einen anderen Charakter verwandeln und durch Wälder und Felder laufen auf der Suche und der Jagd nach Geheimnissen.
Auch würde sie bald ihren Abschluss in der Tasche haben – die Tage waren mittlerweile gezählt. Eine der schrecklichsten Klausuren hatte sie an diesem Morgen hinter sich gebracht und nun schien die Sonne wieder zu scheinen.
Ja, sie konnte an diesem Abend wirklich sagen, dass sie wieder richtig glücklich war und sich über das Leben freute.

(07.03.2005 21:45)

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Teil 7

Dienstag, September 28th, 2004

Sie ist ratlos und weiß einfach nicht mehr was sie tun soll. Wenn sie das eine tut, würde sie ihren besten Freund verletzen, wenn sie das andere tut ihre beste Freundin und ihren Freund. Doch was soll sie tun? Soll sie unter die mittlerweile ziemlich wackelige Freundschaft zu ihrem besten Freund einen Schlussstrich ziehen oder doch lieber wieder dem Lächeln der Schlange folgen, wie ihr Freund es so schön bezeichnet. Ihre beste Freundin ist der Meinung, dass es für sie wohl am besten wäre den Schlussstrich endlich zu ziehen, nachdem was alles passiert ist und ihr Freund ist der selben Meinung. Er will einfach nicht, dass sie weiter verletzt wird und will sie schützen. Doch dann ist auch noch ihre räumlich entfernte beste Freundin da, die genau wie sie der Meinung ist, dass wenn eine Freundschaft erhaltenswert ist, man diese auch erhalten sollte, dennoch ist ihre räumlich entfernte beste Freundin der Meinung, dass diese Entscheidung sie nur selber treffen kann und sie ihr dazu lieber nichts raten wird.
Doch allmählich weiß sie sich selbst keinen Rat mehr. Sie weiß weder ein noch aus und ist kurz davor zu verzweifeln. Sie verliert so ungern Freunde. Und könnte es nicht auch wieder besser werden, nachdem sie ihm endlich alles was sie gestört hat, alles was geschehen ist und ihr weh tat alles womit er sie verletzt hat an den Kopf geworfen hat?

Sie will nicht, dass sie ihren besten Freund verletzt. Sie will aber auch nicht ihren Freund und ihre beste Freundin verletzen. Aber vor allem will sich sich selbst nicht mehr verletzen. Doch welcher der Wege führt dazu?

(28.09.2004 23:03 )

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Teil 6

Montag, Mai 3rd, 2004

Schmerzen zerissen sie. Nichts konnte dies lindern. Sie hatte keinen mit dem sie reden konnte, der ihr helfen konnte. Dabei würde ihr zuhören schon helfen. Doch niemand war da. Keiner würde ihr je zuhören wollen. So war sie wieder einmal allein. Einsam. Nicht zum ersten Mal in ihrem Leben. Aber so war es halt. Das Leben. Sie hatte sich dran gewöhnt. Sie würde sich auch wieder dran gewöhnen.
Langsam versank die Sonne hinter den Bäumen. Tauchte alles in einen blutroten Schein. Bald würde sie nicht nur innerlich von Dunkelheit umgeben sein. Bald würde sich ihr Inneres wieder in der Außenwelt zeigen. Sie sah keine Hoffnungen mehr. Ihren Idealismus hatte sie schon lange über Bord geworfen. Nun blieb ihr nichts anderes als zu funktionieren und vielleicht das eine oder andere Erfolgserlebnis durch eine gut geleistete Arbeit oder ein Lob zu erhalten. Andere Möglichkeiten gab es für sie keine mehr. Doch auch dieser Weg bestand aus lauter Steinen. Immer wieder wurden ihr neue in den Weg gelegt. Misserfolge und vor allem ihre Freunde. Warum nur?
Heute war wieder ein solch Steinreicher Tag. Sie wollte etwas tun, was ihr Spaß machte. Hatte sich freiwillig für einen Biologievortrag gemeldet, den ansonsten niemand halten wollte. Sie war gut, wenn nicht sogar sehr gut in Bio. Hatte dies eigentlich nicht nötig. Dennoch wollte sie diesen Vortrag halten, da ihr einfach das Thema gefiel, doch die anderen sahen dies nicht. Bedachten sie nur mit negativen Kommentaren und zogen sie somit weiter in ihren Sumpf hinunter, den sie in naher Zukunft wohl sicher nicht wird verlassen können.
Wie sollte es weiter gehen? Wirklich weiter Leben wollte sie jedenfalls nicht… aber sie wusste auch, dass sie keine andere Wahl hat. Sie hatte nur noch eine Hoffnung. Die Zukunft. Vielleicht würde irgendwann alles wieder besser werden. Irgendwann…. irgendwann ihr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, sowie Selbstwertgefühl zurück kehren…. doch das würde sicher noch lange, lange Zeit dauern… doch was blieb ihr bis dahin? Sie hatte nichts mehr. Geschichten schreiben fiel ihr schwer. Ihr wollte einfach kein sinnvoller Satz aus den Fingern fließen, auch wenn sie ausgearbeitete Geschichten im Kopf hatte. Doch brachte ihr all dies nichts. Einzig die Natur gab ihr etwas trost. Wahrscheinlich würde sie sich in diese zurück ziehen. Doch nun wollte sie einfach nur noch die letzten zwei Schultage vor den Ferien hinter sich bringen und einfach nur ausruhen und zur Ruhe kommen und wenn möglich vergessen. Einfach nur vergessen….

(03.05.2004 12:19)

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Teil 5

Donnerstag, Januar 29th, 2004

Mittlerweile hatte sie etwas von ihrer Schwester und von ihm gehört. Ihre Schwester war am Blinddarm operriert worden und ihr ging es so weit wieder relativ gut. Immerhin etwas gutes.
Und mit ihm… sie war sich nicht sicher. Sie hatte heute ein paar Worte mit ihm gewechselt aber was die so richtig zu bedeuteten hatten… vor allem für die Zukunft, das wusste sie nicht.
Sie wusste nur, dass sie an den Auswirkungen selbst schuld war und sie nicht mehr viel ändern konnte.
Aber vor allem wusste sie, dass ihr dabei keiner Helfen konnte.
Sie würde nun einfach abwarten und schauen, was die Zeit bringt…

(29.01.2004 21:03)

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Teil 4

Donnerstag, Januar 29th, 2004

Sie saß mal wieder in dieser Anstalt. Dieser Anstalt, die sich Schule nannte und ließ ihren Blick immer wieder aus dem Fenster auf die verschneiten Dächer und Bäume schweifen. Wenigstens etwas was diesen Tag etwas erhellte und etwas Schönheit brachte.
Ihr Tag hatte schon mit einer traurigen Botschaft begonnen. Ihre Schwester lag mit verdacht auf eine Blinddarmentzündung im Krankenhaus und sie hatte immer noch keine Nachricht erhalten.
Und dann war da immer noch ihr Ausspruch.
Ihr Ausspruch, den sie am liebsten Rückgängig machen würde, für den sie sich selbst hasste.
Sie hoffte einfach, dass es nicht das Ende bedeutete.
Doch sah alles danach aus. Sie war traurig und ihr ging es alles andere als gut.
Momentan lief einfach alles schief.
Nun ja, dies nannte sich Leben…

(29.01.2004 09:00 – 09:05)

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Teil 3

Dienstag, Januar 27th, 2004

Sie hatte den größten Fehler in ihrem Leben begannen. Sie hatte ihm “Lebe Wohl” geschrieben. Sie hatte es getan, ohne wirklich “Lebe wohl” zu sagen. Der Gedanke diese zwei Worte zu schreiben war zwar immer wieder in ihr auf gekommen, doch ausgesprochen hatte sie es nie.
Doch gestern war es so weit und spätestens heute hatte sie die Quittung dafür erhalten.
Sie hatte “Lebe Wohl” geschrieben. Sie wollte es nicht. Es gab nichts was sie sich mehr wünschte als diese Worte rückgängig, ungeschrieben, ungedacht zu machen. Er war ihr bester Freund. Er mochte sie, doch sie sah es nicht.
Nun hatte sie ihn wohl ganz verloren. Doch nur er würde ihr auf diese Frage eine Antwort geben können. Sie hoffte, dass sie irgendwann eine Antwort auf diese Frage bekommen würde…
Sie wünschte das sie so manches geschriebenes rückgängig machen könnte, doch sie wusste einfach nicht wie…

(27.01.2004 21:58)

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