Die Autorin

Autorenportrait Laura Kier aka Eluin
Autorin Laura Kier hinter Büchern hervorgelockt

»Träume können die Zukunft verändern. Doch erst wenn man die Augen öffnet, kann man sie verwirklichen!«

Schon mit elf (geboren 1985) wusste ich: Ich werde Autorin. Wie steinig und mühsam der Weg dorthin ist, ahnte ich nicht. Ich kannte nur die Freude und das absolute Glück beim Schreiben. Auch heute genieße ich den Flow, wenn die Buchstaben unter meinen Fingern zu Worten und Sätzen werden. Ich tauche ein in unbekannte Welten, leide mit meinen Charakteren und finde heraus, wohin der Text mich führt. Meinen damaligen Traum habe ich nie aufgegeben. Allerdings dauerte es viele Jahre, bis ich mich im November 2016 an meine erste, eigene Veröffentlichung wagte.

Mittlerweile habe ich mehrere Märchen veröffentlicht und bereite meine Dystopien, Steampunk- und Fantasyromane vor, ebenfalls das Licht der Welt zu erblicken. Hier setzt der Punkt ein, von dem ich als Kind nichts wusste: Worte wollen nicht nur schnell über das Papier springen und eine Geschichte von vorne bis hinten erzählen, sie wollen auch geformt und neben passende andere Worte gesetzt werden. Anfangs war dieser Aspekt des Autorendaseins der absolute Horror für mich. Überarbeiten wurde beinahe zum Tabuwort. Doch mittlerweile freue ich mich auf jedes einzelne Projekt in meinem unveröffentlichten Portfolio. Ich habe für mich erkannt, dass gerade die unzähligen Facetten des Schreibens mein Leben bereichern. Meine Muse flüstert mir stetig neue Ideen zu und die Ideen wünschen sich, gestaltet zu werden. Wenn ich die Werke aufbereite und eingehend prüfe (bzw. prüfen lasse) darf ich alles noch einmal erleben: mit Jalen verwandle ich mich in eine Fledermaus (Nebeltänzer, meine erste fertige Rohfassung), Vedis bringt mich zu den Inseln der Träume (Der Träumer von Seraan – Lichtträger) und Cass will endlich wieder spüren, was es bedeutet zu leben (FantasyRealm).
Auch meine Berufe verbinde ich mit dem Schreiben: Die Biologie kommt beim Weltenbau zum Tragen und meine Erfahrungen in der Softwareentwicklung helfen mir dabei, eBooks zu erstellen, meine Webseite zu pflegen und eigene Tools zu programmieren, die mir den Schreiballtag erleichtern.

Langeweile kenne ich nicht. Sprudeln mal keine neuen Ideen für Texte in meinem Inneren, greife ich auf mein umfangreiches Backlog zurück. Damit dieses immer schön gefüllt bleibt, lasse ich mich auf einem Spaziergang oder bei der Gartenarbeit von der Natur inspirieren. Worte, Fotos und Skizzen landen so in meinem Fundus.

Neben dem Schreiben gehören Malen und Zeichnen zu meinen liebsten Beschäftigungen. So sind die Cover meiner Märchen mit der Unterstützung einiger lieber Freunde (»Die Proportionen stimmen nicht!« – »Die Farben sehen zu grell aus.« – »Bist du sicher, dass die Hexe über dem Stein schweben und nicht auf ihm sitzen soll?«) entstanden. Derzeit arbeite ich an der Gestaltung eines Märchenbuchs: Meine Wolkenkatze soll im Sommer 2018 veröffentlicht werden.

Damit endet meine Kreativität noch lange nicht. Beim Basteln, Nähen und Fotografieren lebe ich meine Liebe für Details aus und gebe meinem Perfektionismus eine weitere Chance sich auszutoben. Qualität ist für mich ein Grund, weshalb ich lange mit mir gehadert habe, ob ich überhaupt schon gut genug für die Öffentlichkeit bin. Aber wie das so oft bei Autoren ist, schrien meine Selbstzweifel lauter als nötig. Mehrere befreundete Autoren haben mir sozusagen in den Hintern getreten und nun freue ich mich darüber, mich ständig weiter zu verbessern und mit meinen neuen Veröffentlichungen zu wachsen.

Wenn du mehr über meine Schreibanfänge erfahren möchtest, dann wünsche ich dir viel Vergnügen mit meinem Beitrag »Mein Schreiben: Blick in die Vergangenheit«.

Mehr über meine Schritte in der Öffentlichkeit erfährst du entweder unter meinen Veröffentlichungen oder unter Events. Zudem poste ich mehr oder weniger regelmäßig auf Facebook, Instagram oder Twitter. In meinem Blog und meinem Newsletter verrate ich mehr Details zu meinen Projekten und informiere außerdem über Lesungen und andere Termine.

Wir lesen uns,
Laura Kier