Muse Fillith

Unzählige Möglichkeiten, wie Sandkörner am Meer

Die Brandung trug Muschel um Muschel auf den Strand. Inzwischen war der Sand dicht bedeckt mit den zarten Gebilden. Dennoch führte die Meerjungfrau Mirjam ihr Flötenspiel fort. Mit geschlossenen Augen ließ sie die Töne in den Wind gleiten. Durch ihre Magie verwandelten sich die Klänge in Muscheln.
Nach einer Weile löste Mirjam die Flöte von ihrem Mund, worauf ihr Lied in der Nacht verhallte. Hatte sie es geschafft?
Laura Kier „Die Perlmuttschmetterlinge“ (ISBN 978-1539673033)

Perlmuttschmetterlinge Traeume
Was wäre, wenn nicht? Würde das Märchen dann beginnen oder enden? Stell dir vor, du wärst eine Meerjungfrau und wünschst dir nichts sehnlicher, als zu träumen. Was würdest du tun, um es zu erreichen?
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Frohe Ostern

Pinguine und Ostern? Katzen und Sittiche?

Pinguine? Ostereier? Du meinst, das passt nicht zusammen? Wer behauptet das? Meine liebe Freundin hat vor ein paar Jahren dieses geniale Osterbild gemalt. Für mich ist es mehr als nur ein Bild …

Frohe Ostern Pinguine
Ostern in der Antarktis – ein anderer Brauch als bei uns? Keineswegs. Frohe Ostern!

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NaNoWriMo 2016 - Winner

Das war mein NaNoWriMo 2016

Die Zeit verfliegt viel zu schnell. Eigentlich wollte ich jeden Tag einen Beitrag zum NaNoWriMo verfassen, aber ich habe schnell gemerkt, dass es mir zu viel wurde. Immerhin ein Ziel habe ich erreicht: Jeden Tag habe ich mein Tagessoll getippt. Dennoch …

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Die Inseln der Träume

Die Inseln der Träume – Lichtträgerin

Wie versprochen möchte ich heute den Roman vorstellen, aus dem ich am Sonntag, den 28.08.2016 gegen 15 Uhr, beim Autorentag lesen werde. Auch dich lade ich herzlich dazu ein. Der Eintritt ist kostenlos und wir alle freuen uns über viele Besucher.

Ein kurzer Ausschnitt zu Beginn:

Am Anfang war ein Traum. Ein Traum von einer Weite aus tausenden von Sternen, unberührt von jeglichem Leben. Licht und Farben wirbelten umher. Gaben der Dunkelheit einen neuen Sinn und formten die Grundsätze der Ewigkeit.
Und die Träumer sahen, dass es Zeit war. Jeder von ihnen schuf einen neuen Traum, verband ihn mit den anderen. Brücken entstanden zwischen den Sternen. So vereinigten sie Zeit und Raum. Kein Stern blieb unberührt, auch wenn er noch so weit entfernt lag.
Bald schon reisten die Träumer auf den Brücken umher und beobachteten das Schauspiel von Licht und Farben.
Doch nach einiger Zeit langweilte es sie. Jeder von ihnen spürte, dass etwas fehlte. Deshalb begannen sie wieder zu Träumen.
Manche träumten Land, andere Wasser. Luft wurde geschaffen und Resonanzinseln für die Träume. Die Träumer betrachteten wieder ihre Schöpfung und erfreuten sich an dem Schauspiel von Licht und Schatten.
Laura Kier: „Die Inseln der Träume – Lichtträgerin“ aus Kapitel 3

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Gewinn

Eingeschränkt durch plotten?

Ausgetrocknet, nicht keimfähig – ohne Leben. So können sich nicht nur Samen anfühlen, sondern auch Texte. Aber warum? Weshalb gibt es Samen, aus denen keine Pflanze wird oder wo der Keimling früh verstirbt? Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: falsche Behandlung, unpassende Umweltbedingungen, genetische Defekte. In einem Gewächshaus ist es möglich die Temperatur, die Dauer des Lichts oder auch die Menge des Wassers zu ändern. Doch was ist mit Texten? Weshalb erwachen diese nicht zum Leben oder anders gefragt: wie ändere ich das?
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Plotten_vs_Discovery

Plotten? Nicht mit mir. Oder?

Plotten_vs_Discovery
Welcher Garten ist deiner?

Magst du lieber einen akkurat angelegten französischen Garten, mit seinen bis aufs kleinste Detail abgestimmten Kompartimenten? Oder gehörst du zu den Personen, die in ihrem Reich nur die Grenzen des Grundstücks abstecken und ansonsten der Natur freien Lauf lassen? – Ganz genau: Beides hat seinen eigenen Reiz. Bei Geschmacksfragen gibt es kein Richtig oder Falsch. Ebenso verhält es sich auch bei der eigenen Herangehensweise ans Schreiben: Jeder muss seinen eigenen Weg finden.
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