Statistik

Täglich 1.000 Wörter – unmöglich. Nein!

„Ja, um deine 1.000 Wörter am Tag beneiden wir dich alle.“ – In dem Moment war ich gestern zu perplex beim Treffen mit meiner Schreibgruppe, um zu sagen: „Warum? Gibt es keinen Grund zu. Kannst du auch.“ – Mittlerweile habe auch ich begriffen, dass mein tägliches Schreiben nicht dadurch klappt, dass ich „mehr“ Zeit hätte als andere. Die habe ich nämlich auch nicht.

Ich möchte mich mit diesem Beitrag nicht nur an Autoren wenden, sondern an jeden, der den Wunsch hat, regelmäßig eine für ihn wichtige Aktivität auszuführen. Für mich ist es das Schreiben. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einen Einblick geben, wie ich konsequent eine Rohfassung (Überarbeitungen sind ein ganz anderes Thema) zu Papier bringe.
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fliegende Zeit

Fliegende Zeit

Eigentlich wollte ich bereits im Januar einen „frohes neues Jahr“-Beitrag verfassen. Dann am 1. Februar nach dem Motto „Januar übersprungen“. Eigentlich. Nun sind einige Tage ins Land gegangen und ich komme erst heute zu meinem Beitrag, in dem ich feststelle, dass die Zeit mir davon fliegt. „Wie bitte?“, mögen manche in meinem Umfeld nun vielleicht denken. „Du hast doch alle Zeit der Welt. Keine Arbeit, keine sonstigen Verpflichtungen …“ – schön wäre es …
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NaNoWriMo 2016 Banner

NaNoWriMo 2016 – Morgen geht es los!

Alle Jahre wieder steht nicht Weihnachten, sondern der National Novel Writing Month (NaNoWriMo) vor der Tür. Ab morgen ist es soweit. Es heißt 50.000 Wörter, laut Definition die Länge eines Romans, in einem Monat zu schreiben. Dieses Jahr sehe ich dem Ziel mit gemischten Gefühlen entgegen.

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Verwachsen

Verwachsen

Manchmal überkommt mich das Gefühl, als würden sich zahlreiche Ranken um meine Füße schlingen. Mit ihren Wurzeln ketten sie sich an mir fest und ziehen den Knoten zu. Ich habe viele Pläne, Wünsche und Hoffnungen. Dennoch bekomme ich Dämpfer verpasst, die mich zwingen, langsam und schrittweise vorzugehen. Wahrscheinlich ist es sogar besser, nichts zu überstürzen. Doch, die Ungeduld …
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Marienkaefer

Flieg, kleiner Käfer

Frisch aus der Puppe geschlüpft, wartet der Marienkäfer auf seinen ersten Flug. Noch müssen die Flügel trocknen, aber er macht bereits Pläne, was er alles erleben möchte. Als Larve träumte er von den bunten Blumen, die in der Ferne schillerten. Jetzt kann er hinfliegen und sie aus der Nähe bewundern. Vieles wird plötzlich möglich. Träume können sich erfüllen. – Aber was ist, wenn der Wind den Marienkäfer in andere Richtungen treibt? Wenn plötzlich die eigenen Pläne und Wünsche nicht mehr glänzend und erstrebenswert erscheinen? Oder sie ganz einfach in Vergessenheit geraten, weil anderes wichtiger sein soll?

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Weg_Timmendorfer_Strand

Achtsamkeit, eine Tasse Tee und der tägliche Wahnsinn

Gerade sitze ich vor meinem Laptop, will seit langem wieder die Blumen in meinem Weltengarten erblühen lassen und starre auf die weiße Seite vor mir. Meine Gedanken kreisen nicht mehr so wild wie noch vor ein paar Wochen, dennoch fühlt sich mein Kopf dicht an. Welche Worte soll ich nutzen? Wie finde ich die richtigen Bilder, die womöglich zum Nachdenken und Innehalten einladen? Muss ich das überhaupt?

Nein. Ich muss gar nichts. Aber ich kann alles, was ich möchte. So weit bin ich mittlerweile und doch stehe ich vor einer scheinbar unüberwindbaren Hürde: Wie lasse ich meine inneren Blockaden hinter mir und finde zu mir selbst?

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Planungs Chaos

Die Wolken sind mein Ziel

Immer wieder passiert es mir: Ich setze mir mehrere Ziele und erreiche nur einen Teil davon. Oder ich setze mir ein viel zu hohes Ziel, dass sich zum gewünschten Zeitpunkt noch in weiter Ferne befindet. Frustriert gebe ich auf oder gönne mir trotzdem meine Belohnung, auch wenn ich mich nicht ganz wohl dabei fühle.

Jeder neue Versuch zeigt mir: Ich habe nicht gelernt, mir kleinere Ziele zu stecken oder den Zeitraum angemessen zu wählen. Wie schaffe ich es also, nicht nach den Wolken greifen zu wollen, sondern lieber nur die Äpfel im Baum zu pflücken? Weiterlesen „Die Wolken sind mein Ziel“