Statistik

Täglich 1.000 Wörter – unmöglich. Nein!

„Ja, um deine 1.000 Wörter am Tag beneiden wir dich alle.“ – In dem Moment war ich gestern zu perplex beim Treffen mit meiner Schreibgruppe, um zu sagen: „Warum? Gibt es keinen Grund zu. Kannst du auch.“ – Mittlerweile habe auch ich begriffen, dass mein tägliches Schreiben nicht dadurch klappt, dass ich „mehr“ Zeit hätte als andere. Die habe ich nämlich auch nicht.

Ich möchte mich mit diesem Beitrag nicht nur an Autoren wenden, sondern an jeden, der den Wunsch hat, regelmäßig eine für ihn wichtige Aktivität auszuführen. Für mich ist es das Schreiben. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einen Einblick geben, wie ich konsequent eine Rohfassung (Überarbeitungen sind ein ganz anderes Thema) zu Papier bringe.
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fliegende Zeit

Fliegende Zeit

Eigentlich wollte ich bereits im Januar einen „frohes neues Jahr“-Beitrag verfassen. Dann am 1. Februar nach dem Motto „Januar übersprungen“. Eigentlich. Nun sind einige Tage ins Land gegangen und ich komme erst heute zu meinem Beitrag, in dem ich feststelle, dass die Zeit mir davon fliegt. „Wie bitte?“, mögen manche in meinem Umfeld nun vielleicht denken. „Du hast doch alle Zeit der Welt. Keine Arbeit, keine sonstigen Verpflichtungen …“ – schön wäre es …
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Verwachsen

Verwachsen

Manchmal überkommt mich das Gefühl, als würden sich zahlreiche Ranken um meine Füße schlingen. Mit ihren Wurzeln ketten sie sich an mir fest und ziehen den Knoten zu. Ich habe viele Pläne, Wünsche und Hoffnungen. Dennoch bekomme ich Dämpfer verpasst, die mich zwingen, langsam und schrittweise vorzugehen. Wahrscheinlich ist es sogar besser, nichts zu überstürzen. Doch, die Ungeduld …
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Wachstum

Gemeinsam wachsen

Wenn ich so meinen Garten betrachte, sehe ich um mich herum die unterschiedlichsten Pflanzen und Tiere. Herrlich große Nachtkerzen, die am Abend ihre gelben Blüten öffnen, zierliche Mohnsprösslinge, die bald zum zweiten Mal in diesem Jahr ihre roten Köpfe der Sonne entgegenrecken. Schmetterlinge, Hummeln, Schnecken und Ameisen finden einen reich gedeckten Tisch, ziehen Nachkommen groß, helfen Pflanzen bei der Verbreitung ihrer Samen.

Und ich? Wie passe ich in dieses Bild der Wunder? Natur, Wachstum und zahlreiche Möglichkeiten liegen vor mir. Aber wo ist mein Platz im Kreislauf der Veränderung?

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Liebster Blog

Liebster Blog? Wirklich?

Gestern habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich in meinem Reader die Blogbeiträge von meinen Lieblingsblogs durchgelesen habe. Da wurde mir tatsächlich von Judi Blue der „liebster Blog Award“ verliehen. Ich stehe nicht auf solche „Kettenbriefe„, trotzdem habe ich mich darüber gefreut, weil ich ihren Blog sehr zu schätzen weiß. Laut den Regeln des Awards sollte ich nun einige Fragen beantworten und dann meinerseits Blogger nominieren. Kurz: nicht mein Ding. Aber mir gefällt die Idee „liebster Blog“. Warum also nicht den Titel nehmen und tatsächlich über meine liebsten Blogs schreiben?
Außerdem möchte ich dir verraten, warum ich blogge und wie sehr ich mich über Kommentare und Likes von dir freue.

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Marienkaefer

Flieg, kleiner Käfer

Frisch aus der Puppe geschlüpft, wartet der Marienkäfer auf seinen ersten Flug. Noch müssen die Flügel trocknen, aber er macht bereits Pläne, was er alles erleben möchte. Als Larve träumte er von den bunten Blumen, die in der Ferne schillerten. Jetzt kann er hinfliegen und sie aus der Nähe bewundern. Vieles wird plötzlich möglich. Träume können sich erfüllen. – Aber was ist, wenn der Wind den Marienkäfer in andere Richtungen treibt? Wenn plötzlich die eigenen Pläne und Wünsche nicht mehr glänzend und erstrebenswert erscheinen? Oder sie ganz einfach in Vergessenheit geraten, weil anderes wichtiger sein soll?

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Heidelbeeren

Die Magie des Heidelbeerstrauchs

Seit meiner Geburt wächst in meinem Garten ein Heidelbeerstrauch. Mit den Jahren wurde er größer und stärker. Konnte viele Früchte tragen, die mir Kraft für den Tag gaben. Durch meine Erkrankung ist er aber nicht mehr kräftig und voller Äste, wie bei gesunden Menschen. Vielmehr wachsen nur noch wenige Beeren jede Nacht, mit denen ich gut haushalten muss.

Ehe ich dir erkläre, wie die Magie meines Heidelbeerstrauchs funktioniert, möchte ich einen Exkurs zu meiner Erkrankung wagen.

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Krähe

Gedankenkrähen

„Krah! Krah!“, dringt es durch die Luft. Die Schreie von unzähligen Krähen hallen in meinem Kopf wieder. Krähen, die sich festkrallen, wild durcheinander plappern und immer wieder auffliegen. Keine Chance zur Ruhe zu kommen. Aber ich muss schlafen, mich ausruhen. Ich möchte gelassener sein, nicht ständig flatternde Gedanken in meinem Kopf haben.

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Möwe über den Wellen

Verzweiflung am Gartenzaun

In den letzten Wochen steht sie immer wieder da. Die Verzweiflung. Wie soll es weiter gehen? Das funktioniert so nicht. Unmöglich anzunehmen. Aber ich habe keine andere Wahl. Manchmal sind einem dann doch die Hände gebunden vor allem, wenn es um den eigenen Lebensunterhalt geht.

Nun, wer wäre ich, wenn ich mir von der freundlich winkenden Dame hinterrücks den Garten verwüsten lasse? Ganz klar, nicht ich. Ab und an darf sie zu einem Stück Kuchen vorbeikommen, dann aber wieder gehen.

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