Mit Steinen den Sternen entgegen

Habe ich Selbstzweifel? Definitiv! Vielleicht ist es eine Autorenkrankheit, auf jeden Fall sind sie immer wieder da und blockieren mich. Dabei sind sie eigentlich gar nicht verkehrt. Sie holen mich auf den Boden zurück und geben mir die Chance, zu wachsen. Aber vor allem zeigen sie mir auch, wo ich vergesse, dass ich mir meine Kräfte einteilen sollte.

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„Phantastik von Autorinnen lese ich nicht.“

Am Wochenende hat mich die Aussage einer sehr guten Freundin extrem geschockt. Sie meinte: „Phantastik von Autorinnen lese ich nicht.“ Warum? „Weil ich keine Romantasy lesen will.“ Dabei schreibt nur ein Teil der Autorinnen Bücher, in denen das Thema Liebe einen hohen Stellenwert einnimmt. Genauso wie es Männer gibt, die Liebesromane schreiben … Ich hasse dieses Schubladendenken. Nur weil ein Frauenname auf dem Cover steht, muss noch lange keine Liebesgeschichte drin sein.

Mich schockiert vor allem, dass eine Frau sagt, sie liest kaum weibliche Autoren, weil Autorinnen immer Liebe drin haben. Das stimmt nicht. Weder haben wir Autorinnen immer Liebe drin, noch sind Bücher von Autoren frei von Liebe. Aber ich möchte hier nicht über das Thema „Liebe in Romanen“ reden (vielleicht in einem anderen Beitrag), sondern darüber, dass Aussagen wie „ich lese keine Phantastik Autorinnen“ in vielen Köpfen festsitzen.

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Märchenspinnerei? Neue Autorenvorstellung? Klar! Ich.

Eigentlich wollte ich dich zu einem Herbstspaziergang entführen, aber der muss noch ein bisschen warten. Heute habe ich nämlich etwas anderes tolles zu verkünden. Nun darf ich endlich offiziell sagen, dass ich ein Teil der Märchenspinnerei bin.

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Und dann liege ich wach …

… weil ich von irgendwas geweckt wurde. Wieder einschlafen wäre schön, nur klappt das nicht immer so einfach. Was also tun? Den Plotbunnies folgen?

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Täglich 1.000 Wörter – unmöglich. Nein!

„Ja, um deine 1.000 Wörter am Tag beneiden wir dich alle.“ – In dem Moment war ich gestern zu perplex beim Treffen mit meiner Schreibgruppe, um zu sagen: „Warum? Gibt es keinen Grund zu. Kannst du auch.“ – Mittlerweile habe auch ich begriffen, dass mein tägliches Schreiben nicht dadurch klappt, dass ich „mehr“ Zeit hätte als andere. Die habe ich nämlich auch nicht.

Ich möchte mich mit diesem Beitrag nicht nur an Autoren wenden, sondern an jeden, der den Wunsch hat, regelmäßig eine für ihn wichtige Aktivität auszuführen. Für mich ist es das Schreiben. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einen Einblick geben, wie ich konsequent eine Rohfassung (Überarbeitungen sind ein ganz anderes Thema) zu Papier bringe.
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Fliegende Zeit

Eigentlich wollte ich bereits im Januar einen „frohes neues Jahr“-Beitrag verfassen. Dann am 1. Februar nach dem Motto „Januar übersprungen“. Eigentlich. Nun sind einige Tage ins Land gegangen und ich komme erst heute zu meinem Beitrag, in dem ich feststelle, dass die Zeit mir davon fliegt. „Wie bitte?“, mögen manche in meinem Umfeld nun vielleicht denken. „Du hast doch alle Zeit der Welt. Keine Arbeit, keine sonstigen Verpflichtungen …“ – schön wäre es …
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Verwachsen

Manchmal überkommt mich das Gefühl, als würden sich zahlreiche Ranken um meine Füße schlingen. Mit ihren Wurzeln ketten sie sich an mir fest und ziehen den Knoten zu. Ich habe viele Pläne, Wünsche und Hoffnungen. Dennoch bekomme ich Dämpfer verpasst, die mich zwingen, langsam und schrittweise vorzugehen. Wahrscheinlich ist es sogar besser, nichts zu überstürzen. Doch, die Ungeduld …
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Gemeinsam wachsen

Wenn ich so meinen Garten betrachte, sehe ich um mich herum die unterschiedlichsten Pflanzen und Tiere. Herrlich große Nachtkerzen, die am Abend ihre gelben Blüten öffnen, zierliche Mohnsprösslinge, die bald zum zweiten Mal in diesem Jahr ihre roten Köpfe der Sonne entgegenrecken. Schmetterlinge, Hummeln, Schnecken und Ameisen finden einen reich gedeckten Tisch, ziehen Nachkommen groß, helfen Pflanzen bei der Verbreitung ihrer Samen.

Und ich? Wie passe ich in dieses Bild der Wunder? Natur, Wachstum und zahlreiche Möglichkeiten liegen vor mir. Aber wo ist mein Platz im Kreislauf der Veränderung?

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Flieg, kleiner Käfer

Frisch aus der Puppe geschlüpft, wartet der Marienkäfer auf seinen ersten Flug. Noch müssen die Flügel trocknen, aber er macht bereits Pläne, was er alles erleben möchte. Als Larve träumte er von den bunten Blumen, die in der Ferne schillerten. Jetzt kann er hinfliegen und sie aus der Nähe bewundern. Vieles wird plötzlich möglich. Träume können sich erfüllen. – Aber was ist, wenn der Wind den Marienkäfer in andere Richtungen treibt? Wenn plötzlich die eigenen Pläne und Wünsche nicht mehr glänzend und erstrebenswert erscheinen? Oder sie ganz einfach in Vergessenheit geraten, weil anderes wichtiger sein soll?

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