Myalig – gestohlene Leben

Ein verlassener Weinberg.
Ein Luftschiff im Gewitter.
Ein verborgenes Labor.

Seit Jahren fordert die Krankheit Myalig unzählige Leben. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, werden ganze Dörfer ausgelöscht.
Auch Amanda wird beinahe Opfer der Säuberungen, obwohl sie die Krankheit überlebt hat. In der Hoffnung, Amanda könnte der Schlüssel zu einem Heilmittel sein, schickt Graf Levente von Sonnfried seinen Androiden, um sie zu retten. Doch wird sie bei Levente ankommen? Und ist sie wirklich der Schlüssel zur Heilung von Myalig?

Die Schöne und das Biest einmal anders.
In »Myalig – gestohlene Leben« lässt Laura Kier Weinreben in karger Erde wachsen und treibt Zahnräder mit Sonnenenergie an. Das französische Volksmärchen im Steampunk-Setting wird zu einer düsteren Geschichte über Vertrauen, Ausgrenzung und den Kampf um Menschlichkeit.

Auf der Shortlist für den SERAPH 2020 »Bester Independent-Titel«

18. Band der Märchenspinnerei. Jeder Teil ist in sich geschlossen.

Hintergrund
»Myalig« ist eine erfundene Krankheit, aber sie soll auf die reale Erkrankung »Myalgische Enzephalomyelitis« (ME), auch »Chronisches Erschöpfungssyndrom« (CFS) genannt, aufmerksam machen. Im Gegensatz zu Myalig ist ME nicht ansteckend, aber es ist für die Betroffenen sehr häufig eine gewaltige Herausforderung, damit zu leben und die eigene Lebensqualität zumindest teilweise zu erhalten. Die Leben der Betroffenen werden von der Erkrankung gestohlen.
Leider werden die Patienten häufig von Ärzten und Therapeuten allein gelassen, weil die Forschung kaum voranschreitet und somit Therapien sowie Heilungsansätze fehlen.

Genre: Steampunk, Märchenadaption
Taschenbuch:  294 Seiten
Erschienen: 13. September 2019

ISBN
Print: 978-3-96427-003-0
ePub: 978-3-96427-004-7 (derzeit nicht verfügbar, dafür bei Kindle Unlimited)
Kindle: 978-3-96427-005-4
Leseprobe Leseprobe (PDF) Rezensionen

Lesung aus dem 3. Kapitel (YouTube-Video)

Blogbeiträge zum Roman