Frühlingsboten

Published by Laura Kier on

Draußen wird es bunt! Die Sonne scheint mehr, es wird wärmer und jeder Spaziergang schenkt mir neue Inspiration. Für mich ist es der richtige Zeitpunkt, um die neue Wohnumgebung zu erkunden. Konntest du auch schon die ersten Frühlingsboten entdecken?

Neue Natur

Im November bin ich umgezogen. Durch Renovierung, Erschöpfung und ziemlich graue Tage bin ich noch nicht so weit in der neuen Umgebung herumgekommen, wie ich wollte. Aber am Wochenende war es dann endlich soweit. Der erste lange Spaziergang stand an und ich habe mit meinem besten Freund einige Felder und Trampelpfade in der Nähe erkundet. Herrliche Landschaft im Sonnenschein!

Übrigens: Wenn du auf die Bilder klickst, kannst du sie dir größer ansehen.

Besonders schön finde ich hier, dass die Straßen kaum noch zu hören sind. Wenn der Wind aus der richtigen Richtung kommt, kann ich sogar nur das Blätterrauschen hören und sonst nichts. Es tut gut, endlich zur Ruhe zu kommen und nicht ständig dem Straßenlärm zu begegnen.

Nicht nur die große Weite fasziniert mich in meiner neuen Umgebung, sondern auch der Wald direkt neben den Feldern, in dem so einige Pflanzen ebenfalls allmählich auf Frühling umstellen.

Krustenflechten und Haselkätzchen sind auch im Winter zu sehen, aber langsam gehen die Kätzchen auf, um ihren Pollen mit dem Wind zu verteilen.

Blütenpracht

Am Samstag waren noch recht wenige Blüten zu sehen. Bei meinem heutigen Spaziergang waren es deutlich mehr. Ein Krokus nach dem anderen sprießt aus dem Boden.

Ganz besonders im Sonnenschein habe ich gemerkt, dass die Natur erwacht. Es wird deutlich wärmer und so war sogar der Wind sehr angenehm. Zeitweise kam ich mir vor wie am Meer. Das Rauschen der Blätter erinnerte mich an die Brandung und an manchen Stellen kam es mir so vor, als würde es ähnlich riechen. Feuchte Erde, warme Sonne und der Wald erinnerte mich an die Silberdühnen mit vielen Kiefern.

Doch Schneeglöckchen habe ich bislang noch nicht am Strand entdeckt. Dafür einige im Schatten zwischen Bäumen und Büschen.

Gerade bei den Schneeglöckchen und auch den anderen Blüten habe ich bemerkt, dass ich bei meinem nächsten Spaziergang meine Kamera mit Makroobjektiv mitnehmen möchte. Mit dem Smartphone sind zwar erstaunlich nette Fotos entstanden – und ich hoffe, sie gefallen dir für einen kleinen Frühlingsspaziergang – aber das Makroobjektiv hat doch einige Vorteile, vor allem um Blüten einzufangen. Näher dran und scharfstellen ist deutlich leichter 😉 Bei den Weidenkätzchen (siehe Foto unten) könnte ich dann vermutlich sogar die einzelnen Härchen einfangen. Ich werde es ausprobieren.

Vor allem wenn ich so kleine unscheinbare Blüten am Wegrand entdecke ist ein Makroobjektiv sehr hilfreich. Wichtiger ist aber noch: Augen auf! Oft lohnt es sich langsamer zu gehen, genau hinzuschauen und winzige Blüten zu entdecken – der Nabu hat hier einen interessanten Artikeln zu Frühblühern verfasst.

Lebensfunken

Ganz besonders die zarten, unscheinbaren Blüten erinnern mich daran, wie sich unsere Träume oft im Leben verstecken. Wir schieben sie zur Seite, halten anderes für wichtiger oder wissen nicht, wie wir ihnen folgen sollen. Aber auch wenn unsere Träume gewaltig und so groß wie ein Berg erscheinen, können wir an ihnen arbeiten und uns dabei die unscheinbaren Blüten zum Vorbild nehmen. Jeden Tag einen Funken, einen Schritt und so nach und nach den Berg erklimmen. Wichtig ist vor allem: Anfangen!

Auch in einem meiner Lieblingsblogs bzw. Podcasts geht es darum. Anzufangen, bevor wir gar nicht mehr dazu kommen. Wenn du zögerst, wirf vielleicht auf diesen Artikel mit Podcast einen Blick. Und dann: Fang an! Geh spazieren, lass dich inspirieren, aber folge deinen Träumen. Du schaffst es. Immer einen Schritt nach dem anderen.

Nach diesem Spaziergang werde ich genau das tun: Meinen Träumen einen Schritt weiter entgegengehen und noch ein wenig überarbeiten.

Ich wünsche dir, dass du ebenfalls mit offenen Augen durchs Leben gehst und die vielen unscheinbaren Pflänzchen am Wegesrand entdeckst. Genieß den Sonnenschein, spüre den Wind im Gesicht und vor allem: Folge deinen Träumen jeden Tag ein Stück weiter.

Alles Liebe

Laura Kier


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