Triffst du gerne Entscheidungen?

Published by Laura Kier on

Bis Montagabend hätte ich gesagt: »Ja.« Dank eines Gedankenblitzes wurde mir klar: »Von wegen! Deshalb habe ich ein Problem Prioritäten zu setzen.«
Himmel und Kaninchenbau! Diese Erkenntnis hatte es in sich.
In meiner aktuellen Phönixpost erzähle ich mehr darüber. Hier möchte ich Ideen sammeln, wie wir leichter Entscheidungen treffen können.

Warum Entscheidungen?

Wenn es darum geht, den eigenen Träumen zu folgen, sind auch Entscheidungen wichtig. Das ist mir am Montagabend bewusst geworden. Natürlich treffen wir alle täglich unzählige Entscheidungen, aber es gibt doch einige, vor denen ich mich gerne drücke. Ein Punkt ist z.B., in welcher Reihenfolge ich meine Projekte überarbeite und veröffentliche. Manchmal schiebe ich die Entscheidung so lange vor mich her, bis wieder Monate zur nächsten Veröffentlichung vergehen. Damit ist jetzt Schluss. Entscheidungen bewusst zu treffen ist wichtig, um meinen Träumen zu folgen.

Mittlerweile nutze ich verschiedene Hilfsmittel, um mir Entscheidungen zu erleichtern oder besser, um das Ergebnis der Entscheidung zu stärken. Oft zweifle ich daran, ob ich mich richtig entscheide, deshalb entscheide ich mich auch bei Projekten immer wieder um.

Für eine gute Entscheidung zählen für mich auf der einen Seite logische Abwägungen und auf der anderen Seite mein Gefühl. Wenn sich etwas richtig anfühlt, kann ich die Zweifel leicht zum Schweigen bringen. Selbst wenn manche Entscheidungen nicht komplett logisch erklärbar sind. Wenn sich allerdings eine logische Entscheidung falsch anfühlt, dann suche ich oft weiter und kann meine Zweifel nicht zum Schweigen bringen. Aber auch meinem Gefühl vertraue ich nicht immer. Manchmal ist es so leise, dass ich es kaum wahrnehme, weshalb ich mir Hilfsmittel schnappe, um ein deutliches Ergebnis zu bekommen.

Entscheidungshilfen

Da meine Entscheidungen stark von meinen Gefühlen abhängen, helfen mir keine Pro- und Contra-Listen für die finale Entscheidung. Zur Eingrenzung, und um eine Richtung zu erhalten, schreibe ich allerdings sehr gerne Listen, Tabellen und andere Überblicke, mit denen ich meine Gedanken sortieren kann. Wenn ich dann einiges aussortiert habe, brauche ich Schritte, um meine Gefühle zu verstärken und mir sicher zu sein, was ich wirklich möchte. Hierbei helfen mir folgende Methoden:

  • Münze werfen oder Zettel ziehen (je nach Anzahl der Entscheidungen):
    Viele wollen die Entscheidung abgenommen bekommen, indem sie den Zufall, das Universum oder wen auch immer entscheiden lassen, was das Richtige wäre. Natürlich können wir genau das tun, was wir ziehen – also z.B. ein bestimmtes Projekt dann auch überarbeiten – oder wir können in uns hineinspüren, ob es sich richtig anfühlt oder wir uns ein anderes Ergebnis wünschen. Auch das ist eine Antwort und hilft mir dabei, die passende Entscheidung zu treffen.
  • Pendeln und damit das Unterbewusstsein anzapfen:
    Auch beim Pendeln geht es wieder um das Gefühl. Je mehr wir an ein bestimmtes Ergebnis denken, umso stärker beeinflussen wir, wie das Pendel schwingt (minimale Muskelbewegungen durch unsere Gedanken). Auch das ist eine Antwort, nämlich die, die wir uns wünschen. Wenn ich völlig unschlüssig bin, kann ich schauen, ob das Unterbewusstsein eine Antwort für mich hat und das Pendel in eine bestimmte Richtung schwingt.
    Manche betrachten Pendeln als esoterischen Hokuspokus. Das ist auch in Ordnung. Für andere wird das Pendel von Geistwesen, dem Universum oder anderen Mächten gesteuert. Für mich ist es eine Möglichkeit, das Unterbewusstsein bzw. meinen Körper zu befragen bzw. anhand einer Bewegung sichtbar zu machen, was ich wirklich fühle und welche Antworten ich mir wünsche.
  • Meditationen und Traumreisen:
    Zeitaufwendiger, aber für mich häufig aussagekräftiger sind geführte Meditationen. Hierzu verwende ich eine Mischung aus Traumreise und Meditation, wobei eine Sprecher:in mich z.B. durch einen Spaziergang führt, bei dem ich einen Gegenstand finde. Dieser Gegenstand kann mir dann einen Hinweis auf die Antwort geben, die ich suche. Andere Meditationsreisen werfen Fragen auf, die ich mir selbst beantworten kann. Je entspannter ich bin, umso eher kommen mir Bilder, Worte oder andere Gedanken in den Sinn, die mir dann helfen eine Entscheidung zu treffen.
    Meditationen funktionieren allerdings nicht zwischendurch. Ich brauche Ruhe dafür, Zeit und ich muss mich darauf einlassen. Ansonsten finde ich hier keine Antworten.

Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, um Entscheidungen zu treffen. MyMonk hat drei weitere Methoden notiert (klicke hier, um zum Blogartikel zu gelangen), die mir dabei helfen, meinen Weg zu gehen.  Auch die Seite Utopia hat einige schöne Tipps zusammengestellt, die mir weiter helfen.
Um mir bewusst zu machen, wie ich zu den Entscheidungsmöglichkeiten stehe, helfen mir Kombinationen unterschiedlicher Entscheidungsfindungsvarianten.

Meinen Träumen folgen

Das ist mein oberstes Ziel bei jeder Entscheidung. Oft frage ich mich: »Bringt mich diese Möglichkeit besser voran oder die andere?«
Manchmal ist es ein wackliges Gebilde, weil ich die Möglichkeiten nicht gut genug abschätzen kann. Deshalb probiere ich oft verschiedene Wege aus und folge ihnen ein Stück, bis ich genauer weiß, was zu mir passt.

Laura Kier stapelt Steine umgeben von Bäumen

Welcher Stein passt auf einen anderen?

Nicht jeder Stein passt auf die Steine darunter, doch jede Entscheidung lässt uns wachsen.

Das ist einer der Punkte, der mir Montag Abend bewusst geworden ist. Tatsächlich hat mir diese Erkenntnis dabei geholfen, meine Ängste vor Entscheidungen zu verlieren. Natürlich kann ich unpassende Wege einschlagen, aber jeder neue Weg bringt mich zu anderen Ideen und Geschichten. Damit lerne ich auch bei jedem Umweg etwas und kann davon erzählen.

Ich wünsche dir, dass du ebenfalls auf dem Weg zu deinen Träumen klare Entscheidungen treffen kannst, die dich voranbringen. Hast du dabei eine bestimmte Vorgehensweise?

Alles Liebe

Laura Kier


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