Myalig braucht noch Zeit

Manchmal spielt das Leben anders als wir es uns wünschen. Manchmal schlagen wir Wege ein, die uns in Sackgassen führen oder uns zeigen, dass wir trotz dem Wald um uns herum keinen einzigen Baum sehen.

An diesem Punkt bin ich im Augenblick angelangt.
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Auszeit? Pause? – Leben!

Lange ist mein letzter Blogartikel her und auch in den SocialMedia bin ich mehr oder weniger in der Versenkung verschwunden. Dabei hatte ich gar keine Blogpause oder Ähnliches geplant. Lediglich das Leben kam dazwischen. Es gab einfach zu viel zu tun, aber jetzt kann ich endlich wieder richtig durchstarten. Der Alltag hat mich zurück und damit das Schreiben.

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Sonne, Wind und die Abenddämmerung – ein märchenhafter Inspirationsspaziergang

Nicht alle Märchen wurden von Generation zu Generation mündlich überliefert, bis jemand sie aufschrieb. Es gibt auch sogenannte Kunstmärchen. „Die kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen oder „Die Geschichte von Kalif Storch“ von Wilhelm Hauff sind nur zwei von vielen dieser Kunstmärchen. Auch meine Märchen gehören zu dieser Literaturgattung. Doch warum schreibe ich Märchen und woher kommt die Inspiration dazu?

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Mit Steinen den Sternen entgegen

Habe ich Selbstzweifel? Definitiv! Vielleicht ist es eine Autorenkrankheit, auf jeden Fall sind sie immer wieder da und blockieren mich. Dabei sind sie eigentlich gar nicht verkehrt. Sie holen mich auf den Boden zurück und geben mir die Chance, zu wachsen. Aber vor allem zeigen sie mir auch, wo ich vergesse, dass ich mir meine Kräfte einteilen sollte.

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„Phantastik von Autorinnen lese ich nicht.“

Am Wochenende hat mich die Aussage einer sehr guten Freundin extrem geschockt. Sie meinte: „Phantastik von Autorinnen lese ich nicht.“ Warum? „Weil ich keine Romantasy lesen will.“ Dabei schreibt nur ein Teil der Autorinnen Bücher, in denen das Thema Liebe einen hohen Stellenwert einnimmt. Genauso wie es Männer gibt, die Liebesromane schreiben … Ich hasse dieses Schubladendenken. Nur weil ein Frauenname auf dem Cover steht, muss noch lange keine Liebesgeschichte drin sein.

Mich schockiert vor allem, dass eine Frau sagt, sie liest kaum weibliche Autoren, weil Autorinnen immer Liebe drin haben. Das stimmt nicht. Weder haben wir Autorinnen immer Liebe drin, noch sind Bücher von Autoren frei von Liebe. Aber ich möchte hier nicht über das Thema „Liebe in Romanen“ reden (vielleicht in einem anderen Beitrag), sondern darüber, dass Aussagen wie „ich lese keine Phantastik Autorinnen“ in vielen Köpfen festsitzen.

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Osternester und Haken schlagende Plotbunnies

Frohe Ostern und einen wunderschönen, verschneiten Tag dir – oder scheint bei dir die Sonne? Bei uns weder noch, obwohl Schnee angekündigt war. Auf jeden Fall wünsche ich dir, dass du den Feiertag genießen kannst und ebenso begeisterndes in deinem Osternest findest wie ich. Ich soll verraten, was bei mir im Nest lag? Hmm … Na gut. Sehr gerne.

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Kreative Feiertage? Kann ich!

Der 26. März ist der Erfinde-deinen-eigenen-Feiertag-Tag. Da muss ich als Autorin doch mitmachen. Oder anders gesagt: Ich habe bereits meinen Feiertag erfunden. In meiner Fantasy-Reihe „Träumer von Seraan“ gibt es das „Lichterfest„. Vielleicht ein wenig wie die Laternenumzüge im Herbst bei uns und dennoch ganz anders …

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Schreiben ist wie Skilanglauf

Im Schuss bergab kann jeder. Unten ankommen werden auch alle, selbst wenn sich unterwegs ein paar Tannennadeln im Schal verfangen oder einmal mehr der Schnee gekuschelt wird. Aber Langlauf … Langlauf bedeutet Ausdauer und Geduld. Auf den kurzen Strecken bergab heißt es Kräfte sammeln für den nächsten Berganstieg und dazwischen, da kann ich dann einen Moment die verschneite Landschaft genießen. Doch was hat das mit dem Schreiben zu tun?

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Märchenzeit

MuhahaIn meinem ersten Beitrag heute habe ich dir verraten, woher ich meine Inspiration nehme. Danach haben wir ein wenig „was wäre, wenn …“ gespielt. Was hältst du jetzt davon, wenn wir beide uns zusammentun? Wir schreiben ein Märchen.

Was du dazu brauchst? Natürlich einen Anfang. Dabei werde ich dir helfen und ich bin gespannt, ob du die Idee weiterspinnen kannst. Also schnapp dir dein Geburtsdatum (Zahlen haben in Märchen oft eine magische Bedeutung) und los geht’s.

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Unzählige Möglichkeiten, wie Sandkörner am Meer

Die Brandung trug Muschel um Muschel auf den Strand. Inzwischen war der Sand dicht bedeckt mit den zarten Gebilden. Dennoch führte die Meerjungfrau Mirjam ihr Flötenspiel fort. Mit geschlossenen Augen ließ sie die Töne in den Wind gleiten. Durch ihre Magie verwandelten sich die Klänge in Muscheln.
Nach einer Weile löste Mirjam die Flöte von ihrem Mund, worauf ihr Lied in der Nacht verhallte. Hatte sie es geschafft?
Laura Kier „Die Perlmuttschmetterlinge“ (ISBN 978-1539673033)

Perlmuttschmetterlinge Traeume
Was wäre, wenn nicht? Würde das Märchen dann beginnen oder enden? Stell dir vor, du wärst eine Meerjungfrau und wünschst dir nichts sehnlicher, als zu träumen. Was würdest du tun, um es zu erreichen?
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