NaNoWriMo 2016 – Tag 6

Wie wäre es mit einem richtig schön entspanntem Sonntag? Würde dir gefallen? Mir auch! Also habe ich bis zum Nachmittag in Ruhe mein Nano-Pensum getippt und jedes Wort genossen. Ich hätte bis zum 1.11. wirklich nicht gedacht, dass ich an dem Roman „Schattenjäger“ so viel Spaß finden kann. Der Plot steht (was ich normalerweise gar nicht mag, da ich primär als Bauchschreiber unterwegs bin), es ist der dritte und damit letzte Teil meiner Reihe „Der Träumer von Seraan“ (vormals „Die Inseln der Träume“) und ich hatte überhaupt keine Lust auf das Projekt. Aber mittlerweile bin ich begeistert. Es gefällt mir, die Charaktere zeigen mir interessante Wendungen und trotz der Dunkelheit sehe ich immer wieder ein Licht funkeln.
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NaNoWriMo 2016 – Morgen geht es los!

Alle Jahre wieder steht nicht Weihnachten, sondern der National Novel Writing Month (NaNoWriMo) vor der Tür. Ab morgen ist es soweit. Es heißt 50.000 Wörter, laut Definition die Länge eines Romans, in einem Monat zu schreiben. Dieses Jahr sehe ich dem Ziel mit gemischten Gefühlen entgegen.

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Verwachsen

Manchmal überkommt mich das Gefühl, als würden sich zahlreiche Ranken um meine Füße schlingen. Mit ihren Wurzeln ketten sie sich an mir fest und ziehen den Knoten zu. Ich habe viele Pläne, Wünsche und Hoffnungen. Dennoch bekomme ich Dämpfer verpasst, die mich zwingen, langsam und schrittweise vorzugehen. Wahrscheinlich ist es sogar besser, nichts zu überstürzen. Doch, die Ungeduld …
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Flieg, kleiner Käfer

Frisch aus der Puppe geschlüpft, wartet der Marienkäfer auf seinen ersten Flug. Noch müssen die Flügel trocknen, aber er macht bereits Pläne, was er alles erleben möchte. Als Larve träumte er von den bunten Blumen, die in der Ferne schillerten. Jetzt kann er hinfliegen und sie aus der Nähe bewundern. Vieles wird plötzlich möglich. Träume können sich erfüllen. – Aber was ist, wenn der Wind den Marienkäfer in andere Richtungen treibt? Wenn plötzlich die eigenen Pläne und Wünsche nicht mehr glänzend und erstrebenswert erscheinen? Oder sie ganz einfach in Vergessenheit geraten, weil anderes wichtiger sein soll?

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Gedankenkrähen

„Krah! Krah!“, dringt es durch die Luft. Die Schreie von unzähligen Krähen hallen in meinem Kopf wieder. Krähen, die sich festkrallen, wild durcheinander plappern und immer wieder auffliegen. Keine Chance zur Ruhe zu kommen. Aber ich muss schlafen, mich ausruhen. Ich möchte gelassener sein, nicht ständig flatternde Gedanken in meinem Kopf haben.

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Verzweiflung am Gartenzaun

In den letzten Wochen steht sie immer wieder da. Die Verzweiflung. Wie soll es weiter gehen? Das funktioniert so nicht. Unmöglich anzunehmen. Aber ich habe keine andere Wahl. Manchmal sind einem dann doch die Hände gebunden vor allem, wenn es um den eigenen Lebensunterhalt geht.

Nun, wer wäre ich, wenn ich mir von der freundlich winkenden Dame hinterrücks den Garten verwüsten lasse? Ganz klar, nicht ich. Ab und an darf sie zu einem Stück Kuchen vorbeikommen, dann aber wieder gehen.

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Eigentlich … 

Ja, eigentlich. Dieses Wort, was wir alle immer wieder nutzen. Irgendwie eine Entschuldigung und irgendwie doch nicht. Laut Duden ist es ein Synonym von ursprünglich. Ursprünglich – das passt eigentlich auch viel besser. Fange ich nochmal von vorne an, was ich eigentlich oder eher ursprünglich schreiben wollte? Nein. Weil die Vorüberlegung zu meinen Gedanken gehört, die ich in diesem Beitrag teilen will.

Also: Ursprünglich wollte ich dir meinen Kobold vorstellen. Ein Wesen, das mich gerne zu Höchstleistungen antreibt. Es will nicht, dass ich still sitze. Genau deshalb bin ich heute hier. Mein Kobold muss noch ein wenig warten, aber ich möchte trotzdem meinen Blog mit neuem Leben füllen. Mein Thema heute: „Eigentlich wollte ich ja, …“

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Achtsamkeit, eine Tasse Tee und der tägliche Wahnsinn

Gerade sitze ich vor meinem Laptop, will seit langem wieder die Blumen in meinem Weltengarten erblühen lassen und starre auf die weiße Seite vor mir. Meine Gedanken kreisen nicht mehr so wild wie noch vor ein paar Wochen, dennoch fühlt sich mein Kopf dicht an. Welche Worte soll ich nutzen? Wie finde ich die richtigen Bilder, die womöglich zum Nachdenken und Innehalten einladen? Muss ich das überhaupt?

Nein. Ich muss gar nichts. Aber ich kann alles, was ich möchte. So weit bin ich mittlerweile und doch stehe ich vor einer scheinbar unüberwindbaren Hürde: Wie lasse ich meine inneren Blockaden hinter mir und finde zu mir selbst?

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Die Wolken sind mein Ziel

Immer wieder passiert es mir: Ich setze mir mehrere Ziele und erreiche nur einen Teil davon. Oder ich setze mir ein viel zu hohes Ziel, dass sich zum gewünschten Zeitpunkt noch in weiter Ferne befindet. Frustriert gebe ich auf oder gönne mir trotzdem meine Belohnung, auch wenn ich mich nicht ganz wohl dabei fühle.

Jeder neue Versuch zeigt mir: Ich habe nicht gelernt, mir kleinere Ziele zu stecken oder den Zeitraum angemessen zu wählen. Wie schaffe ich es also, nicht nach den Wolken greifen zu wollen, sondern lieber nur die Äpfel im Baum zu pflücken? Weiterlesen „Die Wolken sind mein Ziel“

Ein tiefes Loch im Garten

Was tun, wenn sich im eigenen Garten plötzlich der Boden bewegt und einen in die Tiefe zieht? Wie schnell kann es passieren, dass Steine nicht mehr nur auf dem eigenen Lebensweg landen, sondern gleich das Erdreich unter den Füßen nachgibt?

Plötzlich erscheint alles düster und schwarz. Das Licht über einem, wo der eigene Garten liegen muss, erscheint in unerreichbarer Ferne. Die Wände aus Erde geben keinen Halt, um einfach daran empor zu klettern. Doch wie schaffe ich es, trotzdem nicht aufzugeben und einen Weg nach oben zu finden?
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